Zu Beginn jedes Webprojekts stellt sich die Frage, welches Content-Management-System hier geeignet ist. Auch wir wägen jedes Mal ab, welche Vor- und Nachteile die beiden großen CMS WordPress und Typo3 für die Webseite liefern und welches System wir bestenfalls für dieses Projekt nutzen.

Zur besseren Übersicht der beiden Systeme möchten wir hier einmal aufzeigen, welche Vor- & Nachteile wir in Typo3 und WordPress sehen.

Typo3

Typo3 ist das beliebteste CMS für Webprojekte in Deutschland.

Vorteile

  • Flexibilität:
    Ein Template für Typo3 kann sehr einfach von Grund auf selbst geschrieben werden.
  • Erweiterbarkeit:
    Im T3ER (Typo3 Extension Repository) findet man für quasi jedes Einsatzgebiet eine Erweiterung.
  • Sicherheit:
    Typo3 ist bekannt dafür, dass sicherste CMS am Markt zu sein.
  • Geeignet für große Projekte:
    Besonders große Projekte werden gerne mit Typo3 umgesetzt.
  • Übersichtliche Verwaltung der Inhaltselemente:
    Wenn Typo3 richtig konfiguriert wurde, erhält man im Backend eine gute Übersicht über die vorhandenen Inhaltselemente und deren Platzierung.

Nachteile

  • Kaum Templates verfügbar:
    Im Gegensatz zu WordPress findet man bei Typo3 kaum fertige Templates (Webseiten-Design-Vorlagen).
  • Unübersichtliches Backend:
    Ingesamt wirkt das Backend (der Administrationsbereich) sehr altbacken und unübersichtlich.
  • TypoScript:
    Typo3 benötigt eine eigene Konfigurationssprache, die auch erlernt werden sollte.
  • Nicht ganz einfach:
    Durch die Unübersichtlichkeit, TypoScript und viele andere Kleinigkeiten ist Typo3 nicht einfach zu erlernen und verstehen.

WordPress

WordPress ist eigentlich ein Blog-System, dennoch wird es weltweit bevorzugt als CMS eingesetzt. Es wird geschätzt, dass über die Hälfte aller Webseiten über WordPress laufen.

Vorteile

  • Sehr viele gute Themes:
    Für WordPress sind sehr viele fertige Themes (Webseiten-Design-Vorlagen) erhätlich. Viele auch kostenlos und sogar responsive.
  • Erweiterbarkeit:
    Wie bei Typo3 findet man auch für WordPress allerlei Plugins für jeden Einsatzzweck.
  • Sehr einfach:
    Zur reinen Verwendung als Blog-System ist WordPress sehr leicht in Installation, Konfiguration, Anpassung und Handhabung.
  • Übersichtliches Backend:
    Das Backend von WordPress ist sehr modern, einfach strukturiert und selbsterklärend.

Nachteile

  • Unflexibel:
    Ohne Kenntnisse in HTML, CSS und PHP bleibt nur die Nutzung der fertigen Themes.
  • Eigentlich kein CMS:
    WordPress ist ein Blog-System, kann mit Plugins jedoch auch sehr gut als CMS genutzt werden.
  • Beliebt bei Hackern:
    Als meistgenutztes System der Welt ist WordPress ein beliebtes Angriffsziel.
  • Eher geeignet für kleinere Projekte:
    Oft werden nur kleine bis mittlere Projekte mit WordPress umgesetzt, für große Projekte ist meist Typo3 im Einsatz. Es gibt aber auch Ausnahmen, in denen WordPress als CMS auf sehr großen und auch umfangreichen Webseite als CMS eingesetzt wird.

Fazit

Meist richten wir uns bei der Entscheidung für ein CMS nach den Wünschen, Ansprüchen und auch Kenntnissen des Kunden. Der Kunde ist schließlich derjenige, der im Endeffekt mit seiner Webseite arbeiten sollte – sofern Sie regelmäßig aktualisiert und geändert werden soll. Für viele ist dann der Einsatz von Typo3 logischer, da Sie dort sehen können, welche Inhaltselemente Sie einfügen. Über bestimmte Plugins ist dies aber auch mit WordPress möglich. Dieses CMS ist dann die erste Wahl, wenn die Webseite auch einen Blog beinhalten soll.

Welches der beiden CM-Systeme benutzen Sie bevorzugt? Haben Sie einen persönlichen Favoriten?