Beim Webmasterfriday wurden wir wiedermal auf ein interessantes Thema, das immer wieder aktuell ist, aufmerksam gemacht: Spam-Kommentare, die eigentlich gar keine sind.

Bestimmt kennen Sie das auch, zumindest wenn Sie einen eigenen Blog betreiben: In Ihrem Backend taucht ein neu geschriebener Kommentar auf, der zwar inhaltlich super zum Thema passt, angehängt ist jedoch ein Link zu einem Online-Shop oder einer sonstigen Webseite, die auf Verkauf zielt.

Was sind Spamkommentare?

Spamkommentare sind eigentlich solche, die nur darauf abzielen, einen Link im Kommentarbereich des Blogs auf die eigene Webseite zu setzen. Diese Webseiten sind meist mehr als dubios und wollen nur irgendwas verkaufen – oft sind es Medikamente, Potenzmittel oder in letzter Zeit (in unserem Fall) auch Schuhe.

Solche Kommentare stehen nie in irgendeinem Zusammenhang mit dem eigentlichen Blogbeitrag, sind meistens sogar auf englisch verfasst und enthalten mehrere Links zu einem Online-Shop oder ähnlichem. Der einzige Sinn eines solchen Kommentars ist das Sammeln von sogenannten Backlinks aus Blogbeiträgen

Backlinks sind Links auf einer Webseite, die zurück zur eigenen Webseite führen.

Was machen wir mit Spamkommentaren?

Diese Spamkommentare werden von uns natürlich bedenkenlos und ohne jegliches schlechtes Gewissen umgehend gelöscht. Wir möchten unseren Lesern einen Mehrwert mit dem vierpunkt-Blog bieten und erlauben somit nur Kommentare, die sich auch mit dem Thema beschäftigen.

Spam-Kommentare, die keine sind…?

Immer öfter sieht man inzwischen aber auch Kommentare, die explizit auf das Thema eingehen und dieses auch vertiefen, aber dennoch der Name des Verfassers mit einem Online-Shop oder einer anderen Verkaufsseite verlinkt wurde. Auch diesen Kommentaren sieht man dann an, dass sich die Schreiber zwar mit dem Thema beschäftigt haben und auch wirklich den kompletten Blogbeitrag gelesen haben, sie aber nur geschrieben wurden, um wiedermal einen Backlink zu erhaschen.

In einem solchen Fall trauen wir uns, die Webseite des Verfassers zu besuchen und dann zu entscheiden, wie seriös die Seite auf uns und wahrscheinlich auch unsere Leser wirkt. Wenn sich der Verfasser schon die Arbeit macht, unseren Artikel zu lesen und über das Thema zu recherchieren, nehmen wir uns zumindest die Zeit, seinen gesetzten Link zu überprüfen.

Erscheint uns die Webseite dann als „nicht empfehlenswert“, erlauben wir uns, den Link aus dem Kommentar zu entfernen. Sollte die Webseite jedoch gut sein und keinen kommerziellen Zweck verfolgen, lassen wir den Link auch gerne einmal stehen, um den Verfasser in seiner Absicht zu unterstützen.

Kennen Sie auch das Problem mit solchen Spam-Kommentaren? Wie handhaben Sie diese?