kickstarter.com ist eine Plattform zur Finanzierung von Projekten über Crowdfunding und ein Marktplatz für Allerlei Unnützes und Sinnloses.

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Crowdfunding?

Wikipedia beschreibt Crowdfunding so:

»Crowdfunding [kɹaʊdˈfʌndiŋ] oder seltener Schwarmfinanzierung ist eine Art der Finanzierung. Mit dieser Methode der Geldbeschaffung lassen sich Projekte, Produkte, die Umsetzung von Geschäftsideen und vieles andere mit Eigenkapital, zumeist in Form von stillen Beteiligungen, versorgen. Eine so finanzierte Unternehmung und ihr Ablauf werden auch als eine Aktion bezeichnet. Ihre Kapitalgeber sind eine Vielzahl von Personen – in aller Regel bestehend aus Internetnutzern, da zum Crowdfunding meist im World Wide Web aufgerufen wird.«

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Zu solchen Crowdfunding-Aktionen kann auf der Webseite kickstarter.com aufgerufen werden. Auf dieser Seite werden die geplanten Projekte vorgestellt. Meist sind diese Projekte für die breite Masse von Interesse, oft handelt es sich um neue Technik- und Elektronikspielzeuge. Es gibt aber auch immer wieder Aktionen, die reichlich sinnfrei sind, aber dennoch sehr gut bei der Gemeinschaft ankommen und sogar finanziert werden.
Ich habe eine Liste der sinnlosesten Aktionen auf kickstarter.com zusammengesucht.

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Die sinnlosesten Aktionen auf kickstarter.com

  • Das Schinken-Museum: Rian Heist aus Cincinnati benötigt schlappe 300.000$ um ein Museum für Schinken in seiner Stadt zu eröffnen.
  • Bring your dick to the table: Holly Wilson will einen kleinen, goldenen Penis herstellen, den Frauen in die Handtasche stecken können und in Stresssituationen einfach in die Hand nehmen. Soll wohl helfen …
  • MoneyTrim: bevor Geldscheine durch das viele Anfassen und Betatschen kaputt gehen, möchte Robert Liguori sie lieber schützend einrahmen.
  • Jesus loves Bitcoin: Wer in aller Welt klebt sich einen Aufkleber auf’s Auto, auf dem Jesus seine Liebe zu einer Internetwährung bekundet?!
  • American Ass: Eigentlich wollte Christ bestimmt nur die schönsten Orte Amerikas sehen, hat dies dann aber in eine seltsame Idee verpackt und auf kickstarter.com angepriesen. Sein „Kalender“ wurde von der Gemeinschaft nicht angenommen.
  • Cellfie: Selbstportraits leicht gemacht.
  • iWorm: Wer bei der Benutzung seiner iPads richtig blöd aussehen will, der hätte den iWorm mitfinanzieren sollen.
  • GrappL: Ein Holzklotz mit zwei Gummibändern soll das ständige Verlegen der Apple Remote verhindern. Tolle Idee.
  • Staring at the camera: Eine halbe Stunde in Kamera starren für 15.000$? Ich glaube, ich muss mit meinen Chefs nochmal über meinen Stundenlohn reden.

Die besten kickstarter-Aktionen

kickstarter.com weckt in den Menschen aber nicht nur dumme Ideen. Glücklicherweise haben wir der Plattform auch einige wirklich gute Projekte zu verdanken:

  • Pebble: Die Smartwatch für Android und iOS zeigt Anrufe, Mails und sonstige Benachrichtigungen.
  • Ouya: Eine Spielkonsole basierend auf Android.
  • Elevation Dock: Das beste Dock für’s iPhone.
  • SmartThings: SmartThings lässt den Haushalt per Smartphone steuern.

Was halten Sie von einer Plattform wie kickstarter.com oder der Idee des Crowdfundings? Teilen Sie es uns mit!