Wie jedes Jahr stellt sich auch am Anfang 2015 die Frage nach den SEO-Trends des neues Jahres. Was wird sich im neuen Jahr ändern? Worauf müssen wir vermehrt bei unserer Suchmaschinenoptimierung achten? Gibt es eine goldene Regeln oder gar den perfekten Workflow für gute SEO?

Ich sage: Nein! Es gibt keinen richtigen oder falschen weg in der Suchmaschinenoptimierung.

Hört auf zu optimieren!

Mein guter Rat für 2015 ist, dass wir alle aufhören sollten, an Google, Bing und Konsorten zu denken. Hört auf zu optimieren!

Es mag hart klingen und in etwa so ist es auch gemeint. Google wird mit seinen Algorithmen immer intelligenter und weiß auch selbst, was SEO ist und wie es in den meisten Fällen aussieht.

Viele predigen es schon lange, ich möchte es heute nochmal aufgreifen.

Die Optimierung rein für die Suchmaschine ist – bitte entschuldigt, liebe Kollegen – unwichtiger geworden. Viel wichtiger ist heutzutage, dass wir gute Inhalte liefern, die einen Mehrwert für unsere Leser haben. Google versteht es, zu verstehen, wie ein Mensch eine Webseite oder einen Blogartikel erfasst und somit ergibt sich für uns Optimierer, dass wir darauf achten, Leser mit interessanten Inhalten zu locken und diese dann mit guten Inhalten und Texten auch auf der Seite zu behalten.

Im Endeffekt bedeutet dies, was die Meisten schon lange sagen: Wir optimieren nicht mehr für die Suchmaschine, sondern für die Leser.

Unsere Leser wollen keine Texte, die vollgestopft mit Keywords und Links daherkommen. Sie wollen Texte, die ihnen Antworten liefern. Antworten auf die Suchbegriffe, die sie bei Google eingetippt hatten. Können wir diese nicht liefern, ist der Leser schnell wieder weg und Google bemerkt, dass unsere Webseite keine Hilfe zu dem gesuchten Thema war. In Zukunft kümmern wir uns also vermehrt um den Leser und seine Bedürfnisse, nicht um Google.

Ist das alles?

Nein, natürlich ist das noch nicht alles.

Ich erwähne immer wieder gerne, dass man bei der Suchmaschinenoptimierung öfter mal seinen gesunden Menschenverstand einsetzen sollte.

Das bedeutet, dass wir nicht nur unsere Texte schöner und hilfreicher verfassen, sondern auch technisch mehr auf unsere Logik achten.

Überschriften z.B. setzen wir logischerweise hierarchisch. h1, h2, h3, h4 und so weiter. Wir ordnen das Wichtige vor dem Unwichtigen und legen so auch unsere Headlines an.

Außerdem – wir wissen es doch schon lange – benutzen wir auf jeden Fall und unter allen Umständen das alt-Attribut bei Bildern! Es ist doch eigentlich selbstverständlich. Wenn das Bild in unserem Artikel mal nicht mehr vorhanden sein sollte, wollen wir kein „X“, wir wollen dem Leser zumindest mit Worten darstellen, was das Bild gezeigt hätte.

Auch Links nutzen wir gerne, aber doch nicht nur für uns. Natürlich verlinken wir auch intern, wenn wir bereits einen Artikel zu einem bestimmten Thema verfasst haben. Aber wir nutzen auch sehr gerne externe Verlinkungen, wenn wir auf einer anderen Seite noch weitere Inhalte zu unserem Thema finden konnten. Und bitte: Links sind wie ein Gewürz. Zuviel ist ungesund und verdirbt den Geschmack unseres Artikels.

Das einzig besondere, auf das wir bei unseren Artikeln sonst noch achten, ist das Geotagging. Wir teilen unseren Lesern (und hier natürlich auch Google) mit, in welcher Region der geschriebene Text relevant ist.

Was denken Sie, wie sich die SEO-Landschaft im neuen Jahr ändern wird?